8,7 Millionen Euro für Solarforschung: Konstanz wird zum Leuchtturm der Photovoltaik-Innovation
Jessika Fröhlich8,7 Millionen Euro für Solarforschung: Konstanz wird zum Leuchtturm der Photovoltaik-Innovation
Das Internationale Solarenergie-Forschungszentrum Konstanz (ISC) erhält 8,7 Millionen Euro aus dem Umweltministerium Baden-Württembergs. Die Mittel sollen den Ausbau der Pilotproduktion und die Erprobung fortschrittlicher Solartechnologien vorantreiben.
Mit den neuen Geldern wird der Aufbau zentraler Infrastruktur finanziert, darunter Diffusions- und Beschichtungssysteme, Abgaswäscher, Automatisierungswerkzeuge sowie Leistungsprüfgeräte. Die Modernisierungen zielen darauf ab, die Entwicklung effizienter und nachhaltiger Solarzellen und -module zu beschleunigen.
Die grüne Landtagsabgeordnete Nese Erikli bezeichnete die Investition als entscheidend für die Wiederbelebung der europäischen Photovoltaik-Produktion. Sie betonte deren Bedeutung für die Innovationskraft der Region und die Verringerung der Abhängigkeit von China. Zudem unterstrich Erikli, wie wichtig die Förderung für Konstanz selbst sei – sie sichere Arbeitsplätze und die Lebensgrundlage vieler Anwohner.
Das Zentrum hatte zuvor gewarnt, dass die Mittel dringend benötigt werden. Ohne sie wäre die Aufrechterhaltung hochwertiger Forschung am Standort deutlich erschwert.
Die 8,7 Millionen Euro kommen sowohl der Forschung als auch der lokalen Beschäftigung in Konstanz zugute. Gleichzeitig stärken sie die Position der Region in der Solarenergie-Produktion. Die Investition soll die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten verringern und gleichzeitig nachhaltige Technologien voranbringen.






