AfD-Kundgebung und Gegenproteste in Konstanz: Polizei greift nur punktuell ein
Gönül Jacobi JäckelAfD-Kundgebung und Gegenproteste in Konstanz: Polizei greift nur punktuell ein
Am Sonntagmittag fanden in Konstanz zwei politische Versammlungen statt, die sowohl Anhänger als auch Protestierende auf den Plan riefen. Die AfD veranstaltete am Dillplatz eine gemeinsame Wahlkampfkundgebung, während sich in der Nähe eine Gegenkundgebung formierte. Die Polizei meldete kleinere Störungen, aber keine größeren Vorfälle – abgesehen von zwei Platzverweisen.
Noch vor Beginn der Veranstaltungen kam es am Dillplatz zu zwei Sachbeschädigungen: Graffiti wurden gesprüht, und eine mobile Toilette wurde durch Feuerwerkskörper beschädigt. Die Behörden nahmen die Vorfälle zur Kenntnis, sahen jedoch keinen direkten Zusammenhang mit den geplanten Kundgebungen.
Die AfD-Veranstaltung, organisiert von den Kreisverbänden Konstanz, Sigmaringen und Bodensee, dauerte von 13 bis 15 Uhr. Rund 100 Personen nahmen daran teil. Gleichzeitig versammelten sich etwa 280 Teilnehmer einer Gegenkundgebung bürgerlicher Bündnisse in der Nähe des Nellenburg-Gymnasiums.
Die Polizei überwachte beide Versammlungen genau. Zwei Platzverweise wurden ausgestellt, nachdem bei Personen verbotene Gegenstände gefunden worden waren. Gegen 15 Uhr endeten sowohl die AfD-Kundgebung als auch die Gegenproteste ohne weitere Zwischenfälle.
Für Rückfragen zu den Ereignissen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Konstanz zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Katrin Rosenthal. Die Pressestelle ist telefonisch unter +49 7531 995-3355 oder +49 7531 995-1014 sowie per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Der Tag endete ohne weitere Störungen über die beiden anfänglichen Vorfälle und Platzverweise hinaus. Die Behörden bestätigten, dass beide Veranstaltungen wie geplant friedlich zu Ende gingen. Weitere Details zu ähnlichen AfD-Wahlkampfaktivitäten in der Region im vergangenen Jahr wurden nicht genannt.






