25 May 2026, 02:21

Audi Neckarsulm kämpft um Zukunft mit neuen Modellen und Arbeitsplätzen

Audi-Betriebsrat fordert neue Modelle für Neckarsulm

Audi Neckarsulm kämpft um Zukunft mit neuen Modellen und Arbeitsplätzen

Audis Werk in Neckarsulm steht vor richtungsweisenden Entscheidungen, während der Betriebsrat neue Modelle und Investitionen fordert. Bei einer kürzlichen Betriebsversammlung wurden die Arbeitsplatzsicherheit und die Rolle des Standorts in der bevorstehenden Produktoffensive des Konzerns diskutiert. Zudem wurde der ehemalige Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank in einer Abschiedsfeier geehrt.

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Der Betriebsrat setzt sich dafür ein, dass ein hochvolumiges Modell mit alternativem Antriebskonzept in das Produktionsprogramm des Werks Neckarsulm aufgenommen wird. Zudem wird ein SUV gefordert, um die Arbeitsplätze der rund 16.000 Beschäftigten am Standort langfristig zu sichern. Michael Christ, Mitglied des Betriebsrats, betonte, dass der Betriebsrat künftig früher in strategische Entscheidungen zur Ausrichtung des Werks eingebunden werden müsse.

Auf der Versammlung hob Audi-CEO Rupert Stadler die Bedeutung einer sorgfältigen Planung für die Produktoffensive der Marke in den Jahren 2017 und 2018 hervor. Gleichzeitig lud er den Betriebsrat ein, sich der Initiative Audi Zukunft anzuschließen, um die langfristige Strategie des Unternehmens mitzugestalten. Stadler unterstrich, dass die Sicherung der Kompetenzen der Belegschaft oberste Priorität habe.

Der Betriebsrat begrüßte die Umfirmierung der quattro GmbH in Audi Sport, die weiterhin in Neckarsulm ansässig bleibt. Zudem trat zu Beginn des Oktobers eine neue Betriebsvereinbarung zum Mobilen Arbeiten in Kraft. Christ forderte das Unternehmen auf, über die anfängliche Begeisterung für die Brennstoffzellentechnologie hinauszugehen und in die notwendige Infrastruktur zu investieren.

Nun wartet das Werk Neckarsulm auf Entscheidungen über neue Modelle und zukünftige Investitionen. Die Forderungen des Betriebsrats konzentrieren sich auf Arbeitsplatzsicherheit und die Erweiterung des Produktionsportfolios. Die Unternehmensführung signalisierte Bereitschaft zur Zusammenarbeit, während Audi sich auf die anstehende Produktoffensive vorbereitet.

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