Bad Krozingen stoppt Jugendbanden: Wie die Stadt die Kriminalitätswelle bremste
Jessika FröhlichBad Krozingen stoppt Jugendbanden: Wie die Stadt die Kriminalitätswelle bremste
Bad Krozingen verzeichnet deutlichen Rückgang jugendbedingter Bandendelikte nach monatelangem Anstieg
Nach Monaten steigender Vorfälle ist die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit Jugendbanden in Bad Krozingen deutlich zurückgegangen. Die Probleme begannen im Mai 2025 und erreichten im Dezember mit einer Welle von Raubüberfällen ihren Höhepunkt. Seither haben die Behörden konsequent gegen die Entwicklung vorgegangen.
Erstmals traten die Schwierigkeiten im Mai 2025 auf, als Meldungen über Auffälligkeiten durch Jugendgruppen zunahmen. Bis Dezember häufen sich dann Raubdelikte, bei denen die Verdächtigen angeblich in der Überzahl waren, um ihre Opfer zu überwältigen. In der Folge wurden über 60 Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ende Januar 2026 wurde eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, um die Lage in den Griff zu bekommen. Beamte der Polizeistation Müllheim, des Polizeipostens Ehrenkirchen und der Kriminalabteilung Freiburg schlossen sich den Maßnahmen an. Im Rahmen der Ermittlungen wurden mehr als 500 junge Menschen kontrolliert, was zu Strafverfahren gegen alle identifizierten Verdächtigen führte. Zudem erließen die Behörden Platzverweise, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Bürgermeister Volker Kieber lobte die Behörden für ihr entschlossenes Vorgehen. Die Stadt plant nun, präventive Bildungsprogramme auszubauen, um Kinder und Jugendliche über die Gefahren kriminellen Verhaltens aufzuklären.
Durch die verschärften Maßnahmen ist die Zahl der mit Jugendbanden in Verbindung stehenden Straftaten spürbar gesunken. Gegen alle bekannten Verdächtigen laufen juristische Schritte, und die Platzverweise bleiben bestehen. Die lokalen Verantwortlichen konzentrieren sich nun auf Prävention, um ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.






