21 March 2026, 02:24

Baden-Württemberg rettet US-Forschungsprojekte mit Millionenförderung

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Baden-Württemberg rettet US-Forschungsprojekte mit Millionenförderung

Baden-Württemberg hat ein neues Programm aufgelegt, um Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in den USA mit Reisebeschränkungen oder Kürzungen ihrer Fördergelder konfrontiert sind. Das Global Fellowship Program, das mit 3,6 Millionen Euro ausgestattet ist, bietet temporäre Stellen an führenden Forschungseinrichtungen im Land an. Nachwuchswissenschaftler, deren Arbeit gefährdet ist, können so bereits ab dem Frühjahr 2026 ihre Projekte in Deutschland fortsetzen.

Die Initiative entstand im Rahmen des Förderpakets Global Partnership in Science, das der Landtag im September 2025 bewilligt hatte. Sie ist Teil einer umfassenderen Investition in Höhe von 24 Millionen Euro, die auf drei Förderrunden verteilt wird. Das Programm richtet sich gezielt an Forscher, deren Projekte in den USA durch politische oder finanzielle Hindernisse beeinträchtigt wurden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stipendien werden an drei renommierten Einrichtungen vergeben: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Future Collegium der Universität Konstanz sowie dem College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen. Die Gastaufenthalte sind fest in die Strukturen der Institute eingebunden, um eine langfristige Betreuung zu gewährleisten.

Bis zu 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten die Möglichkeit, in einer gut ausgestatteten Umgebung eigenständig zu forschen. Das Programm fördert zudem interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Austausch innerhalb der baden-württembergischen Forschungslandschaft. Zwar wurden die genauen Zahlen der aufgenommenen Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie ihre Fachbereiche noch nicht bekannt gegeben, im Fokus stehen jedoch insbesondere diejenigen, die von den aktuellen Einschränkungen am stärksten betroffen sind.

Die ersten Geförderten könnten bereits im Frühjahr 2026 ihre Arbeit aufnehmen. Das Programm bietet eine stabile Alternative für Akademiker, die ihre Projekte in den USA nicht weiterverfolgen können. Mit den bereitgestellten 3,6 Millionen Euro stärkt Baden-Württemberg seine Position als internationaler Forschungsstandort – auch unter schwierigen globalen Rahmenbedingungen.

Quelle