Bayern stellt Zahlungserinnerungen ein – Steuerzahler müssen selbst aktiv werden
Ayten KarzBayern stellt Zahlungserinnerungen ein – Steuerzahler müssen selbst aktiv werden
Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Änderungen bei der Behandlung von Zahlungserinnerungen bekannt gegeben. Mit sofortiger Wirkung erhalten Steuerzahler keine Benachrichtigungen mehr über anstehende Fristen. Die Maßnahme ist Teil des schrittweisen Ausstiegs aus papierbasierten Abläufen.
Bisher verschickte die Behörde Vorab-Zahlungserinnerungen vor den Fälligkeitsterminen. Diese Praxis wurde nun eingestellt. Die Entscheidung folgt dem Rückgang der Nutzung von papierbasierten Zahlungsscheinen, die künftig ebenfalls nicht mehr in den amtlichen Schreiben enthalten sein werden.
Die Steuerbehörde rät betroffenen Bürgern, auf das SEPA-Lastschriftverfahren umzusteigen. Dieses System ermöglicht die automatische und pünktliche Abwicklung von Zahlungen. Mit der Umstellung sollen Abläufe effizienter gestaltet und die Abhängigkeit von manuellen Erinnerungen verringert werden.
Steuerzahler müssen nun selbst dafür Sorge tragen, ihre Fristen im Blick zu behalten. Wer automatische Zahlungen bevorzugt, kann sich für das SEPA-Verfahren anmelden. Die Behörde hat bestätigt, dass künftig weder papierbasierte Erinnerungen noch Zahlungsscheine verschickt werden.






