13 April 2026, 08:23

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und stärkt Barrierefreiheit mit neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und stärkt Barrierefreiheit mit neuem Aktionsplan

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Impulse für Barrierefreiheit

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat sich erweitert und unternimmt neue Schritte, um die Zugänglichkeit in der Kommune zu fördern. Die Gruppe zählt nun 13 Mitglieder – zuvor waren es neun – und spiegelt damit besser die Vielfalt der Bürgerschaft wider. Erstmals sind auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen in den Beirat aufgenommen worden.

Kürzlich verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird. Eine zentrale Neuerung ist die Verwendung einer verständlicheren, zugänglicheren Sprache in offiziellen Dokumenten und im neuen Plan selbst.

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Neue Führung für den Beirat Bei der letzten Sitzung wurde zudem eine neue Führung gewählt: Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernahm den Vorsitz des Gremiums. Uta Vossebrecker, Vertreterin der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Beide werden die Bemühungen leiten, Hindernisse abzubauen und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte die Arbeit des Beirats und dankte den Mitgliedern für ihr Engagement, Bergisch Gladbach zu einer inklusiveren und lebenswerteren Stadt zu machen. Der Beirat hat außerdem Vertreter:innen in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats entsandt, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.

Inklusion als Grundpfeiler der Gesellschaft Kaul betonte, dass Inklusion die Grundlage für eine Gesellschaft bilde, in der alle Menschen selbstbestimmt leben und sich vollumfänglich einbringen könnten. Sie unterstrich die Bedeutung von Zusammenarbeit, um Barrieren für Menschen mit Behinderungen abzubauen.

Mit dem erweiterten Beirat, dem überarbeiteten Aktionsplan und der neuen Führung will die Gruppe die Barrierefreiheit in Bergisch Gladbach weiter vorantreiben. Ziel ist es, die Belange von Menschen mit Behinderungen fest in der kommunalen Politik zu verankern. Die endgültige Verabschiedung des Plans wird die nächsten Umsetzungsschritte bestimmen.

Quelle