07 June 2026, 08:24

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Der vorgeschlagene Standort liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), wobei der Großteil des Geländes auf brandenburgischem Territorium liegen würde. Politische Vertreter beider Länder haben nun offizielle Vorbereitungen eingeleitet, um die Machbarkeit des Projekts zu bewerten.

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Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat eine strukturierte Prüfung der Bewerbungschancen in Auftrag gegeben. Ihr Team analysiert derzeit die Voraussetzungen, Möglichkeiten, Risiken und Erfolgsaussichten. Eine endgültige Entscheidung über die Fortführung des Vorhabens hängt von umfassenden Bewertungen der Finanzen, der Infrastruktur und der organisatorischen Kapazitäten ab.

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte, dass eine solche Bewerbung auf solider Planung basieren müsse. Seiner Ansicht nach könnte die Ausrichtung der Expo nachhaltige Infrastrukturprojekte vorantreiben, das Wirtschaftswachstum stärken und die internationale Sichtbarkeit der Region erhöhen. Als zentrale Faktoren nannte er zudem den sozialen Zusammenhalt und langfristige Vorteile für den Ballungsraum.

Die Berliner SPD treibt das Vorhaben voran: Parteichef Steffen Krach unterstützt die Initiative und sieht in der Expo erhebliche Chancen für die Stadt und ihr Umland. Derzeit wird ein gemeinsames Entscheidungsrahmenwerk erarbeitet; eine abgestimmte Einschätzung soll spätestens bis Oktober vorliegen.

Die nächsten Schritte erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg. Eine finale Entscheidung über die Bewerbung wird nach detaillierten Analysen und in gegenseitigem Einvernehmen fallen. Bei Erfolg könnte die Expo bis 2035 die Infrastruktur der Region prägen und ihr globales Standing deutlich aufwerten.

Quelle