Blockiertes 140-Millionen-Projekt für juristische Bildungsstätten startet endlich durch
Gönül Jacobi JäckelBlockiertes 140-Millionen-Projekt für juristische Bildungsstätten startet endlich durch
Nach jahrelangem Stillstand ist das seit langem blockierte 140-Millionen-Euro-Projekt zum Bau neuer juristischer Bildungsstätten in Karlsruhe und Leipzig endlich vorangekommen. Das Bundesfinanzministerium hat einen überarbeiteten Plan genehmigt, der die Kosten und die Nutzfläche für beide Standorte reduziert. Das Ministerium von Stefanie Hubig hat das Bundesamt für Immobilienaufgaben (BImA) nun aufgefordert, mit den vorbereitenden Arbeiten für die Vorhaben zu beginnen.
Ziel des Projekts ist es, das öffentliche Verständnis für Recht und seine Bedeutung für die Demokratie zu fördern. Nach Jahren der Verzögerung setzt der überarbeitete Raumplan eine neue Budgetobergrenze von 70 Millionen Euro pro Gebäude fest.
In Leipzig wird das Gebäude der Stiftung von 6.700 Quadratmetern auf 4.330 Quadratmeter verkleinert. Der Standort entsteht in enger Zusammenarbeit mit der neuen juristischen Fakultät der Universität Leipzig. In Karlsruhe wurde die Nutzfläche von 6.400 auf 4.070 Quadratmeter reduziert. Der Neubau wird direkt neben dem Bundesgerichtshof errichtet.
An beiden Standorten wird die Fläche um mehr als ein Drittel verringert. Die schlanke Planung folgt auf die finanzielle Freigabe und markiert einen bedeutenden Schritt nach langer Untätigkeit. Mit den neuen Vorgaben soll der Bau nun zügig voranschreiten.
