17 June 2026, 18:53

BMW senkt Gewinnprognose für 2026 drastisch – China und Energiekosten belasten

BMW Warnt vor massiven Gewinnrückgang

BMW senkt Gewinnprognose für 2026 drastisch – China und Energiekosten belasten

BMW hat seine Finanzprognose für 2026 nach unten korrigiert und warnt vor einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern. Als Hauptgründe für die Verschlechterung nennt das Unternehmen den wachsenden Wettbewerb in China sowie in der gesamten Asien-Pazifik-Region. Zudem rechnet der Konzern mit einem leichten Rückgang bei den Fahrzeugauslieferungen im Vergleich zum Vorjahr.

Der deutsche Automobilhersteller erwartet nun eine EBIT-Marge von nur noch 1 bis 3 Prozent für seine Pkw-Sparte – eine deutliche Absenkung gegenüber der bisherigen Prognose von 4 bis 6 Prozent. Auch die Rendite auf das eingesetzte Kapital in diesem Segment soll sinken und sich zwischen 1 und 5 Prozent einpendeln.

Steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen haben die Ausgaben des Unternehmens in die Höhe getrieben. Gleichzeitig belasten diese Faktoren die Konsumausgaben in mehreren wichtigen Absatzmärkten. Die Abschwächung des chinesischen Automarktes hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft und verschärft so die Herausforderungen für BMW.

Als Reaktion darauf will BMW seine Sparmaßnahmen im Jahr 2026 beschleunigen und ausweiten. Mit diesen Schritte verbunden sind einmalige Belastungen, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte anfallen werden. Trotz der gedämpften Gewinnprognose geht das Unternehmen weiterhin davon aus, dass die Pkw-Sparte einen freien Cashflow von über 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften wird.

Die angepasste Prognose spiegelt die schwierigeren Marktbedingungen und höheren Kosten wider. Besonders in China gerät die Profitabilität von BMW unter Druck. Mit den beschleunigten Einsparungen will der Konzern einen Teil der finanziellen Belastungen abfedern.

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