16 March 2026, 14:23

Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister Tübingen – und sagt Nein zur Landespolitik

Plakat für die Elektrostadt Bergbahn, Deutschland, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und Text.

Debatte um Ministerpost: Palmer will Tübingen-Mayor bleiben - Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister Tübingen – und sagt Nein zur Landespolitik

Tübingens parteiloser Oberbürgermeister Boris Palmer hat bestätigt, dass er in seinem aktuellen Amt bleibt. Mit seiner Ankündigung endet er wochenlange Spekulationen über einen möglichen Wechsel in die Landespolitik. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die Regierungsverhandlungen in Baden-Württemberg nach dem knappen Wahlausgang 2026 weitergehen.

Palmer war mit einer möglichen Ministerposition in der nächsten Landesregierung in Verbindung gebracht worden. Die Grünen unter Führung von Cem Özdemir hatten bei der Wahl 2026 mit 30,2 Prozent der Stimmen knapp die CDU (29,7 Prozent) überholt. Die Koalitionsgespräche dauern zwar noch an, konkrete Personalien für Palmer waren jedoch nicht im Gespräch.

Bevor er seine Entscheidung öffentlich machte, informierte Palmer Özdemir persönlich über seine Pläne. Mit dem Verzicht des Oberbürgermeisters fällt damit ein Name von der Liste möglicher Kandidat:innen, während die Grünen und andere Parteien ihre Regierungsmannschaft finalisieren.

Da Palmer in Tübingen bleibt, behält die Stadt vorerst ihren langjährigen Oberbürgermeister. Die Landesregierung wird unterdessen ihre Koalitionsverhandlungen ohne seine Beteiligung fortsetzen. Die Grünen und die CDU müssen sich noch auf zentrale Positionen einigen, bevor eine neue Regierung gebildet werden kann.

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