14 April 2026, 16:23

Bosch baut Nutzfahrzeugsparte um – Fokus auf Elektro- und Wasserstoffantriebe bis 2035

Großes Lager mit Maschinen, ein Landfahrzeug auf der rechten Seite, Metallobjekte auf der linken Seite und Deckenbeleuchtung.

Bosch baut Nutzfahrzeugsparte um – Fokus auf Elektro- und Wasserstoffantriebe bis 2035

Bosch baut seine Nutzfahrzeugsparte um, um sich stärker zu fokussieren und die Effizienz zu steigern. Die Änderungen, die im Januar 2025 in Kraft treten sollen, zielen darauf ab, die wachsende Nachfrage im globalen Frachtsektor und den Wandel hin zu alternativen Antriebssystemen zu nutzen.

Bereits heute stammt jeder vierte Euro des Bosch-Umsatzes aus dem Bereich Nutzfahrzeugteile. Das Unternehmen erwartet nun weiteres Wachstum, da sich der Markt weiterentwickelt. Im Rahmen der Umstrukturierung entsteht eine neue Geschäftseinheit, die sich auf Lkw und Off-Road-Anwendungen konzentriert. Diese Einheit wird die Systementwicklung mit dem Produkt- und Portfoliomanagement unter der Leitung von Jan-Oliver Röhrl zusammenführen.

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Bosch rechnet in den kommenden zehn Jahren mit einem grundlegenden Wandel in der Antriebstechnik. Bis 2030 werden voraussichtlich rund 20 Prozent der neuen Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen mit batterieelektrischen Antrieben fahren, während drei Prozent auf Brennstoffzellen setzen. Fünf Jahre später könnten Prognosen zufolge bereits jedes dritte Lkw batteriebetrieben sein, jeder zehnte auf Brennstoffzellen basieren. Zudem werden bis 2035 die ersten wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren auf den Straßen erwartet.

Die Neuausrichtung entspricht der Bosch-Strategie, die Umsätze mit Nutzfahrzeugtechnologien auszubauen. Das Unternehmen sieht erhebliches Potenzial im Übergang zu elektrischen und wasserstoffbasierten Antriebssystemen. Die Änderungen sollen Bosch in die Lage versetzen, die steigende Nachfrage nach saubererem und effizienterem Gütertransport zu bedienen. Die neue Struktur ist darauf ausgelegt, Abläufe zu optimieren und die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien zu beschleunigen. Die Umsetzung beginnt Anfang 2025.

Quelle