Bosch verzeichnet Rekordwachstum 2017 und plant Batterieoffensive für E-Autos
Ayten KarzBosch verzeichnet Rekordwachstum 2017 und plant Batterieoffensive für E-Autos
Bosch meldet kräftiges Wachstum im Jahr 2017 – Umsatz und Gewinn steigen deutlich
Der Technologiekonzern Bosch verzeichnete 2017 ein starkes finanzielles Wachstum mit deutlich gestiegenen Umsätzen und Gewinnen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen ehrgeizige Ziele für 2018 an, darunter Pläne für den Einstieg in die Produktion von Autobatterien.
Im vergangenen Jahr stieg der Bosch-Umsatz um 6,7 Prozent auf 78,0 Milliarden Euro und übertraf damit die eigenen Prognosen. Bereinigt lag das Umsatzwachstum sogar bei 8,3 Prozent, angetrieben durch eine starke Nachfrage in den wichtigsten Absatzmärkten. Die Region Asien-Pazifik verzeichnete den größten Zuwachs: Hier kletterte der Umsatz um 14 Prozent auf 23,6 Milliarden Euro.
Im Automotive-Bereich, dem größten Geschäftsfeld des Konzerns, erhöhten sich die Erlöse um 7,8 Prozent auf 47,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf rund 5,3 Milliarden Euro, wodurch die EBIT-Marge auf 6,8 Prozent kletterte.
Für 2018 peilt Bosch ein Umsatz- und Ergebniswachstum von zwei bis drei Prozent an. Zudem strebt das Unternehmen eine EBIT-Marge von 7,5 Prozent an. Darüber hinaus könnte in den kommenden Wochen eine Entscheidung fallen, ob Bosch in die Produktion von Batteriezellen für Autos einsteigt – ein Schritt, der Investitionen in Höhe von bis zu 20 Milliarden Euro für einen Marktanteil von 20 Prozent erfordern würde.
Die Bilanz für 2017 zeigt: Bosch wuchs in allen Sparten kräftig. Die Pläne für 2018 umfassen höhere Umsätze, verbesserte Margen und möglicherweise eine Milliardeinvestition in die Batterieproduktion.
