Brandenburg plant 24/7-Öffnung für vollautomatisierte Smart Stores ohne Personal
Ayten KarzBrandenburg plant 24/7-Öffnung für vollautomatisierte Smart Stores ohne Personal
Die Landesregierung Brandenburgs hat sich auf eine Aktualisierung der Ladenöffnungszeiten geeinigt. Die geplanten Änderungen würden vollautomatisierte Geschäfte – oft als Smart Stores bezeichnet – ohne Personal betreiben lassen. Falls der Entwurf verabschiedet wird, könnten diese Mini-Supermärkte rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche geöffnet bleiben.
Aktuell dürfen Geschäfte in Brandenburg von Montag bis Samstag durchgehend öffnen. Zudem ist es ihnen erlaubt, an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr zu öffnen. Der neue Vorschlag zielt darauf ab, die Beschränkungen für personalfreie Läden aufzuheben und ihnen einen durchgehenden Betrieb zu ermöglichen.
Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen für automatisierte Geschäfte eingeführt. Brandenburgs Sozialminister René Wilke (SPD) betonte die Vorteile für ländliche Regionen. Er argumentierte, dass Smart Stores die lokale Versorgung sichern und die Lebensqualität in der gesamten Region verbessern könnten.
Die Novelle muss noch vom Landtag verabschiedet werden. Bei einer Zustimmung könnten unbemannte Supermärkte die Lücken schließen, die durch den Rückgang traditioneller Geschäfte – insbesondere in dünn besiedelten Gebieten – entstehen.
Das geplante Gesetz würde den Betrieb vollautomatisierter Mini-Supermärkte ohne Unterbrechung, sieben Tage die Woche, ermöglichen. Davon könnten vor allem ländliche Gemeinden profitieren, in denen klassische Läden schließen. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Brandenburgischen Landtag.






