Cadolzburg entwarnt: Kein Wassernotstand trotz Prüfung der Versorgungssysteme
Jessika FröhlichCadolzburg entwarnt: Kein Wassernotstand trotz Prüfung der Versorgungssysteme
Ein aktueller Bericht in den Fürther Nachrichten hat in Cadolzburg eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung ausgelöst. Es gab Befürchtungen über mögliche langfristige Engpässe, doch die lokalen Verantwortlichen haben schnell reagiert, um die Situation zu klären. Die Gemeinde betont, es gebe keinen Wassernotstand – Trinkwasser bleibe für alle Einwohner sicher und uneingeschränkt verfügbar.
Seit Mitte April 2026 überprüft die Kommune unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner ihre Wasserversorgung und Abwassersysteme. Dieser Prozess, der voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern wird, zielt darauf ab, die Anlagen auf moderne technische Standards zu bringen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Dabei arbeitet die Stadt eng mit dem Landratsamt Fürth und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg zusammen.
Das Problem bei den Kleingärten liegt nicht in Wassermangel, sondern in hygienischen Bedenken. Einige saisonale Anschlüsse entsprechen nicht mehr den aktuellen Vorgaben, weshalb der Versorger mit den betroffenen Gärtnern an Übergangslösungen arbeitet, während eine dauerhafte, rechtlich konforme Lösung erarbeitet wird. Gebührenerhöhungen sind nicht geplant, und die Gemeinde überarbeitet derzeit ihre Satzungen, um sie nutzerfreundlicher zu gestalten.
Um die Infrastruktur zu stärken, erkundet der Versorger zusätzliche Wasserquellen. Zudem sollen bestehende Brunnen für die Brandbekämpfung und nicht-trinkbare Wassersysteme umgenutzt werden, um die langfristige Versorgungssicherheit für essenzielle Dienstleistungen zu gewährleisten.
Die städtischen Werke Cadolzburg und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben erneut versichert, dass die Trinkwasserversorgung gesichert und vollumfänglich zugänglich sei. Die Gemeinde setzt weiterhin Prioritäten bei der Bereitstellung von Wasser, Strom und Abwasserentsorgung als lebenswichtige öffentliche Dienstleistungen. Projekte zur Infrastrukturverbesserung sind bereits im Gange, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
