Chainlink startet Project Pangea für grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zwischen Euro und Won
Jessika FröhlichChainlink startet Project Pangea für grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zwischen Euro und Won
Ein Konsortium führender Finanzinstitute hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Project Pangea zu starten. Die Initiative zielt darauf ab, direkte Transaktionen zwischen regulierten Euro- und Korean-Won-Stablecoins zu ermöglichen. Damit wird ein wichtiger Schritt in der grenzüberschreitenden Abwicklung digitaler Währungen gemacht.
Project Pangea konzentriert sich auf den Aufbau eines Systems für direkte Transaktionen zwischen den digitalen Versionen des Euro und des Koreanischen Won. Chainlink wird dabei essenzielle Dienstleistungen bereitstellen, darunter Datenfeeds, plattformübergreifende Kompatibilität sowie die Koordination von Transaktionen für die Abwicklungsinfrastruktur.
Die Plattform wird synchronisierte Zahlung-gegen-Zahlung-(PvP)-Transaktionen zwischen regulierten Digitalwährungen unterstützen. Dadurch werden sichere und effiziente Abwicklungen gewährleistet. Zudem übernimmt Chainlink die Brücke zwischen dem traditionellen Swift-Netzwerk und dezentralen Registertechnologien.
FairSquareLab bringt seine auf Blockchain basierende Devisenabwicklungsplattform in das Projekt ein. Diese Technologie wird parallel zum Pangea-Layer-1-Netzwerk eingesetzt. Die an der Pilotphase beteiligten Finanzinstitute testen derzeit Echtzeit-Abwicklungen (T+0) für internationale Währungstransfers.
Die Zusammenarbeit zwischen Chainlink und den Bankinstituten soll den Devisenhandel mit Stablecoins vereinfachen. Project Pangea könnte grenzüberschreitende Transaktionen mit regulierten Digitalwährungen beschleunigen und vereinfachen – und damit einen neuen Standard für Effizienz in internationalen Abwicklungen setzen.
