Dehoga warnt vor Jobverlusten durch Warkens Reformpläne in der Gastronomie
Jessika FröhlichDehoga warnt vor Jobverlusten durch Warkens Reformpläne in der Gastronomie
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat Bedenken gegen die geplanten Reformen von Gesundheitsministerin Nina Warken geäußert. Geschäftsführerin Jana Schimke warnte, dass die Änderungen Arbeitsplätze in der Gastronomie gefährden könnten.
Schimke kritisierte insbesondere die Pläne, die Sozialabgaben für Minijobs im Gesundheits- und Pflegebereich zu erhöhen. Demnach soll der Satz von 13 auf 21 Prozent steigen. Zudem lehnte sie die vorgesehene Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitgeber sowie einen zusätzlichen Zuschlag für Minijobber ab.
In ihren Stellungnahmen forderte sie mutige Reformen zur Unterstützung der Branche. Schimke verlangte Bürokratieabbau sowie Senkungen bei Steuern und Abgaben, um die Belastung der Unternehmen zu verringern. Sie betonte, dass Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter unfair behandelten, diese angesichts des angespannten Arbeitsmarktes sofort verlieren würden.
Zugleich wies sie Gewerkschaftsbedenken zurück, wonach das neue Arbeitszeitgesetz zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte. Dennoch äußerte sie sich besorgt über den Zustand der sozialen Partnerschaft und die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften.
Die geplanten Änderungen würden die Kosten für Arbeitgeber in der Gastronomie erhöhen. Der Dehoga warnt, dass dies zu Arbeitsplatzverlusten und einer weiteren Belastung der Branche führen könnte. Schimkes Forderung nach Entlastungen bei den Lohnkosten bleibt ein zentraler Punkt in der Reaktion des Verbands.






