11 June 2026, 12:20

DFB-Präsident Neuendorf positioniert sich vor der WM 2026 zu Politik und Werten

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf positioniert sich vor der WM 2026 zu Politik und Werten

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat sich zur Haltung des Verbandes in politischen Fragen im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA geäußert. Er betonte, dass der DFB den Fokus auf den Fußball richte, sich aber des weiteren Kontextes der Veranstaltung bewusst sei.

Neuendorf erklärte, der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die Gegebenheiten in den Gastgeberländern. Zwar anerkenne man, dass Sport nicht im luftleeren Raum stattfinde, doch bleibe der Fußball die zentrale Priorität des Verbandes.

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Der DFB-Präsident argumentierte, die Organisation solle nicht zu jeder politischen Entwicklung in diesen unruhigen Zeiten Stellung beziehen. Stattdessen werde man sich auf die eigenen Grundwerte wie Freiheit, Demokratie und Respekt besinnen. Neuendorf unterstrich zudem, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten – der Sport stehe für Zusammenhalt statt für Spaltung.

Der DFB werde politische Realitäten dort thematisieren, wo es notwendig sei, behalte aber den Fußball als Hauptaugenmerk. Das ungebrochene Bekenntnis zu Prinzipien wie Toleranz und Inklusion bleibe bestehen. Die Haltung des Verbandes spiegle die Überzeugung wider, dass Fußball eine verbindende Kraft sei.

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