Drei dramatische Vorfälle erschüttern die Region Tübingen innerhalb von 24 Stunden
Gönül Jacobi JäckelDrei dramatische Vorfälle erschüttern die Region Tübingen innerhalb von 24 Stunden
Reihe unzusammenhängender Vorfälle in der Region Tübingen
In den vergangenen 24 Stunden hat sich in der Region Tübingen eine Reihe nicht miteinander in Verbindung stehender Zwischenfälle ereignet. Die Polizei nahm einen Mann wegen Einbruchs in eine Schule fest, während ein junger Radfahrer bei einem Sturz schwere Verletzungen erlitt. Zudem prallte ein unaufmerksamer Autofahrer gegen einen Baum – sein Fahrzeug wurde dabei vollständig zerstört.
In Derendingen wurde ein 50-jähriger Mann festgenommen, nachdem er den Einbruchmelder einer Schule ausgelöst hatte. Beamte entdeckten ihn im Gebäude, wo er zudem einen Snackautomaten aufgebrochen hatte. Ihm wird nun schwerer Diebstahl vorgeworfen. In den letzten zwei Jahren gab es in der Gegend keine weiteren bekannten SchulEinbrüche.
Auf der Landesstraße 385 zwischen Talheim und Mössingen kam ein 19-jähriger Fahrer von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Unaufmerksamkeit war die Ursache für den Unfall, bei dem er leicht verletzt wurde. Sein Auto wurde als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft – die Reparaturkosten belaufen sich auf schätzungsweise 8.000 Euro.
In Ofterdingen musste ein 11-jähriger Junge nach einem Fahrradunfall in der Goldgasse notärztlich versorgt werden. Er verlor die Kontrolle über sein Rad, stürzte auf den Gehweg und zog sich schwere Verletzungen zu. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug das Kind keinen Helm.
Der festgenommene Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Der verletzte Radfahrer wird medizinisch behandelt, während der Unfallfahrer sich um eine alternative Transportmöglichkeit kümmern muss. Die Behörden haben bisher keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen als Reaktion auf die Vorfälle angekündigt.