Drohnen-Vorfälle lähmten 2025 deutsche Flughäfen und verursachten Millionenverluste
Claudio WiekDrohnen-Vorfälle lähmten 2025 deutsche Flughäfen und verursachten Millionenverluste
Drohnen-Sichtungen in der Nähe deutscher Flughäfen sorgten 2025 für massive Behinderungen
Die Vorfälle führten zu erheblichen finanziellen Verlusten und warfen schwerwiegende Sicherheitsfragen auf. Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Ausmaß des Problems auf.
Allein im vergangenen Jahr wurden nicht autorisierte Drohnen in der Nähe von 25 kommerziellen Flughäfen in Deutschland gesichtet. Diese Zwischenfälle lösten 116 separate Störungen aus, die den Flugbetrieb und die Abläufe beeinträchtigten. Große Drehkreuze wie Frankfurt und München waren von besonders schweren Verspätungen betroffen.
Der direkte wirtschaftliche Schaden durch diese Vorfälle belief sich auf mindestens 60 Millionen Euro. Berücksichtigt man weitere Netzwerkeffekte – etwa Folgeverspätungen und Flugausfälle –, könnten die Gesamtverluste sogar auf bis zu 160 Millionen Euro ansteigen.
Als Reaktion entwickelt das DLR nun fortschrittliche Erkennungs- und Abwehrsysteme. Ziel ist es, künftige drohnenbedingte Unterbrechungen zu verhindern und die Sicherheit im Luftraum zu erhöhen.
Die Drohnen-Vorfälle von 2025 offenbarten Schwachstellen in der Flughafenabwehr und kosteten die Luftfahrtbranche Millionen. Mit neuen Technologien in der Entwicklung wollen die Behörden die Risiken verringern und die finanziellen Schäden in den kommenden Jahren begrenzen.






