25 May 2026, 02:21

Elterngeld-Kürzungen: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Elterngeld-Kürzungen: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

Elterngeld in Deutschland: Massive Kürzungen im Rahmen von Sparplänen der Regierung drohen

Berichten zufolge plant Familienministerin Karin Prien (CDU), die Mittel für das Elterngeld um rund 350 Millionen Euro zu kürzen. Die Ankündigung hat bereits scharfe Kritik von Politikern und Familienverbänden ausgelöst.

Prien steht unter Druck, den Haushalt ihres Ministeriums zu straffen. Die möglichen Kürzungen fallen in eine Zeit, in der Deutschlands Geburtenrate den tiefsten Stand seit 1946 erreicht hat.

Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach sich entschieden gegen die Pläne aus. Sie betont, dass das Elterngeld eine zentrale Rolle spielt, um Eltern – insbesondere Müttern – die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Ohne diese Unterstützung drohten längere Berufsunterbrechungen, die den Wiedereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt zusätzlich erschweren würden.

Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), kritisierte die Debatte als „fatales Signal“ für Familien. Sie forderte stattdessen stärkere Anreize, um Eltern zu einer gleichberechtigten Aufteilung der Care-Arbeit zu bewegen. Zudem warf sie der Bundesregierung vor, frühere Zusagen zur Familienförderung zu brechen.

Auch Wolfgang Kubicki, designierter Vorsitzender der FDP, äußerte sich besorgt. Kürzungen beim Elterngeld würden zur falschen Zeit kommen – schließlich kämpft Deutschland bereits mit einer rückläufigen Geburtenrate.

Giffey setzt sich seit Langem für eine Reform des Elterngelds ein, um die Aufteilung zwischen Partnern gerechter zu gestalten. Eine fairere Verteilung würde ihrer Ansicht nach die Last von Frauen nehmen und die langfristige Erwerbstätigkeit verbessern.

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Die geplanten Kürzungen stoßen auf breite Ablehnung. Kritiker warnen, dass eine Reduzierung des Elterngelds die Geschlechterungleichheit verschärfen und Familien davon abhalten könnte, sich für Kinder zu entscheiden. Angesichts des historischen Tiefstands bei der Geburtenrate unterstreicht die Debatte die wachsenden Sorgen um die Familienpolitik in Deutschland.

Quelle