Festnahme am Rastatter Bahnhof: Kosovare zahlt Geldstrafe statt Haft an
Claudio WiekFestnahme am Rastatter Bahnhof: Kosovare zahlt Geldstrafe statt Haft an
Ein 33-jähriger Kosovare wurde am Dienstagabend am Bahnhof Rastatt festgenommen. Bundespolizisten nahmen ihn bei einer Routinekontrolle fest, nachdem sie einen offenen Haftbefehl wegen Betrugs entdeckt hatten.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer standardmäßigen Überprüfung am Bahnhof. Bei der Identitätsfeststellung stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen eines Betrugsfalls vorlag. Statt eine 43-tägige Haftstrafe anzutreten, beglich er die geforderte Geldstrafe sofort.
Zuvor war in ersten Meldungen von einem möglichen Zusammenhang mit einem Einbruchsversuch in Sinzheim Ende Februar die Rede gewesen. Der am Dienstag vollstreckte Haftbefehl stand jedoch in keinem Zusammenhang mit diesem Vorfall. Die Behörden bestätigten, dass der Haftbefehl bereits seit einiger Zeit vor der Ergreifung des Mannes aktiv gewesen sei.
Der Mann entging der Untersuchungshaft, indem er die Strafe vor Ort beglich. Die Polizei bestätigte, dass die Festnahme im Rahmen einer routinemäßigen Bahnhofsüberprüfung nach standardmäßigem Procedere erfolgte. Weitere Details zum Betrugsfall wurden nicht bekannt gegeben.






