Freiburg sichert Abfallwirtschaft und investiert 21 Millionen in neue Schule am Tuniberg
Claudio WiekFreiburg sichert Abfallwirtschaft und investiert 21 Millionen in neue Schule am Tuniberg
Freiburg hat seine langjährige Partnerschaft mit Remondis verlängert, um die Zukunft der städtischen Abfallwirtschaft zu sichern. Die Vereinbarung finanziert zudem ein großes neues Schulprojekt am Tuniberg. Der Deal bringt 21 Millionen Euro ein, die für Bildungszwecke im westlichen Stadtbezirk vorgesehen sind.
Die Stadt hatte europaweit Ausschreibungen für ihre Anteile an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sowie deren Entsorgungsdienstleistungen gestartet. Remondis setzte sich dank seines Fokus auf Kreislaufwirtschaft, Innovation und die Reduzierung von Umweltauswirkungen durch. Das Unternehmen hält künftig 47 Prozent der Anteile an der ASF.
Der Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und garantiert langfristige Stabilität in der Abfallentsorgung und Straßenreinigung. Für die Bürgerinnen und Bürger ändert sich nichts – alle Dienstleistungen bleiben bestehen, und die 500 Arbeitsplätze bei der ASF sind gesichert.
Die 21 Millionen Euro fließen in den Bau der Verbundschule Tuniberg. Dort entstehen eine dreizügige Gemeinschaftsschule und ein dreizügiges Gymnasium. Bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler werden die Schule besuchen, die über eine Mensa und eine große Sporthalle verfügt.
Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und Remondis besteht bereits seit über 20 Jahren. Mit der neuen Vereinbarung werden die Entsorgungsdienstleistungen gestärkt und gleichzeitig eine bedeutende Investition in die Bildung getätigt. Der westliche Stadtbezirk profitiert von den modernen Schulanlagen.
