18 March 2026, 00:56

Freiburger Demokratie-Initiative lockt mit Pizzateig und Schreibmaschinen an die Urne

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung einer vielseitigen Gruppe von Menschen, einige sitzen und einige stehen, mit dem Text "Die demokratische Plattform" darüber.

Freiburger Demokratie-Initiative lockt mit Pizzateig und Schreibmaschinen an die Urne

Neue Demokratie-Initiative will politische Teilhabe in Freiburg stärken – mit Pizzateig und Schreibmaschinen

Vor den anstehenden Wahlen setzt sich eine neue Demokratie-Initiative in Freiburg mit ungewöhnlichen Methoden für mehr politische Beteiligung ein. Mit Aktionen wie Pizzateig-Treffen und Schreibmaschinen-Kampagnen will das Projekt Menschen erreichen, die oft aus politischen Diskussionen ausgeschlossen bleiben. Die Organisator:innen betonen: Demokratie funktioniert am besten, wenn sich alle einbringen.

An der Initiative beteiligen sich mehrere lokale Gruppen, darunter das Erzbistum Freiburgs Katholische Erwachsenenbildung, die Caritas Freiburg und der Katholische Familienverband. Ihr Ansatz kombiniert lockere Veranstaltungen mit konkreten Aktionen, um Politik zugänglicher zu machen.

Ein zentrales Element ist die Reihe "Pizzateig trifft Politik", die sich speziell an Menschen in prekären Lebenssituationen richtet. Durch gemeinsames Essen und Gespräche hoffen die Veranstalter:innen, die Wahlbeteiligung bei jenen zu erhöhen, die sonst oft fernbleiben. Bisher wurden jedoch noch keine konkreten Termine in Baden-Württemberg bekannt gegeben.

Ein weiterer Baustein der Kampagne ist eine Schreibmaschinen-Station. Hier können Bürger:innen ihre Anliegen oder Forderungen auf Postkarten tippen, die später an gewählte Parteien übermittelt werden. Die Idee: Den Menschen eine einfache Möglichkeit geben, ihre Prioritäten zu äußern.

Neben diesen kreativen Formaten sind auch klassische Veranstaltungen wie Vorträge und Wahlhilfen geplant. Orte wie das Bildungshaus Kloster St. Ulrich und das Pfarrzentrum St. Georg in Freiburg werden als Diskussions- und Informationsplattformen dienen. Das Ziel bleibt gleich: mehr Menschen dazu zu bewegen, die Zukunft ihrer Gemeinde mitzugestalten.

Mit ihrer Mischung aus kreativen und praktischen Ansätzen will die Demokratie-Initiative die Kluft zwischen Bürger:innen und Politik überbrücken. Durch das Sammeln von Postkarten und offene Gesprächsrunden sollen reale Anliegen direkt an gewählte Vertreter:innen weitergegeben werden. Die Hoffnung: mehr Teilhabe und ein stärkerer demokratischer Prozess.

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AKTUALISIERUNG

Förderprogramm unterstützt Freiburgs kreativen Demokratie-Antrieb

Die Aktivitäten der Initiative werden vom Bundesförderprogramm 'Demokratie leben!' unterstützt, das wichtige institutionelle Unterstützung bietet. Wichtige Details sind:

  • Der Bewerbungstermin für 2026-Projekte war 2. November 2025.
  • Zuschüsse liegen zwischen €5.000 und €10.000 für qualifizierte Gemeindeprojekte.
  • Es wurden im Oktober 2025 zwei Bewerbungsworkshops für lokale Gruppen angeboten.