28 April 2026, 20:53

Freiburger Gastronomie kämpft gegen die umstrittene Verpackungssteuer und drohende Pleitewelle

Eine Karikatur eines Mannes mit Hut und langem Mantel, der eine Zeitung und einen Stock hält und vor einem alten Buch mit dem Titel "Die Absurditäten des Boykotts" steht.

Freiburger Gastronomie kämpft gegen die umstrittene Verpackungssteuer und drohende Pleitewelle

Unternehmen in Freiburg wehren sich gegen die Verpackungssteuer und fordern deren sofortige Abschaffung. Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) warnt, dass die aktuellen Regelungen die Gastronomiebranche finanziell stark belasten und bereits zu Arbeitsplatzverlusten geführt hätten.

Die Verpackungsabgabe setzt Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste massiv unter Druck. Bei Veranstaltungen können die zusätzlichen Kosten schnell in die Hunderte Euro gehen. Einige Betriebe haben bereits Stellen abgebaut, und der VBU befürchtet weitere Entlassungen, falls die Steuer in ihrer jetzigen Form bestehen bleibt.

Auch frühere Berichte der Industrie- und Handelskammer (IHK) zeigten, wie stark Gastwirte unter der Abgabe leiden. Kritiker argumentieren, dass der Umstieg auf Mehrwegsysteme im Betriebsalltag oft kaum umsetzbar sei.

Obwohl die Freiburger Stadtverwaltung eine Überprüfung der Steuer für den Herbst plant, halten Unternehmen die Verzögerung für inakzeptabel. Einige haben bereits Aufträge verloren oder sehen Bestellungen in benachbarte Regionen abwandern, wo die Abgabe nicht gilt.

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Der VBU drängt die Politik nun zum schnellen Handeln und fordert die Abschaffung der Steuer in ihrer aktuellen Form. Ohne Änderungen drohe sich die finanzielle Belastung der lokalen Betriebe weiter zu verschärfen. Die Vereinigung besteht auf eine zügige Lösung, um weitere wirtschaftliche Schäden zu verhindern.

Quelle