17 June 2026, 17:37

Freiburger Regionalrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim

Regierungspräsidium genehmigt Abschnitt der neuen 380-kV-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim

Freiburger Regionalrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim

Der Regionalrat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung betrifft eine 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim, die Teil des größeren Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“ ist.

Die genehmigte Trasse führt durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Sie verläuft vollständig innerhalb des bestehenden Leitungskorridors und größtenteils parallel zur vorhandenen Infrastruktur. Mit diesem Ansatz soll die Belastung für Umwelt und Landschaft so gering wie möglich gehalten werden.

Im Rahmen des Projekts werden 56 neue Strommasten errichtet. Gleichzeitig wird eine alte 220-Kilovolt-Leitung mit 61 Masten zurückgebaut. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um die Eingriffe in die Natur zu kompensieren.

Die Planfeststellung wurde am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, erteilt. Das Verfahren musste aufgeteilt werden, da im südlichen Abschnitt noch ungeklärte Fragen eine durchgehende Genehmigung bis zur Schaltanlage Eichstetten verhinderten. Die neue Leitung ist Teil einer 120 Kilometer langen Verbindung, für die der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW verantwortlich ist.

Der genehmigte Abschnitt markiert einen wichtigen Schritt im Rahmen der Netzverstärkung. Mit dem Bau der neuen Masten soll begonnen werden, sobald die letzten Vorbereitungen abgeschlossen sind. Der Rückbau der alten Leitung und die ökologischen Maßnahmen folgen im Rahmen der Projektdurchführung.

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