Freiburger Uni erlässt Studiengebühren für 50 iranische Studierende in Not
Gönül Jacobi JäckelFreiburger Uni erlässt Studiengebühren für 50 iranische Studierende in Not
Die Universität Freiburg hat die Studiengebühren für rund 50 iranische Studierende erlassen, die im Sommersemester 2026 eingeschrieben sind. Die am Mittwoch, den 25. März 2026, bekannt gegebene Entscheidung ist eine Reaktion auf akute finanzielle Notlagen, mit denen diese Lernenden konfrontiert sind. Sämtliche Anträge auf Gebührenbefreiung von betroffenen Studierenden wurden umgehend bewilligt.
Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen in der Regel 1.500 Euro pro Semester. Mit diesem Schritt will die Universität die Belastung für iranische Studierende mildern, die mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen.
Über den Gebührenerlass hinaus leisten Studierendenwerke Nothilfe. Dazu gehört der Zugang zu Härtefallfonds für dringend Bedürftige.
Die Angelegenheit hat zudem eine breitere Debatte ausgelöst. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski forderte die Hochschulen auf, die Unterstützung für betroffene Studierende zu vereinfachen. Unterdessen prüfen Politiker nun, ob die Studiengebühren für internationale Studierende vollständig abgeschafft werden sollen. Ziel ist es, künftige ähnliche Krisen zu verhindern.
Der Erlass gilt für alle berechtigten iranischen Studierenden in Freiburg für das Sommersemester. Notfallhilfen und vereinfachte Unterstützungsangebote bleiben für diejenigen verfügbar, die weitere Hilfe benötigen. Die Diskussionen über langfristige Lösungen für die Gebühren internationaler Studierender laufen noch.






