29 April 2026, 00:46

Freiwillige kämpfen im Südschwarzwald gegen die Herausforderungen der Wolfs-Rückkehr

Schwarzes und weißes Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Bäumen und Text unten.

Freiwillige kämpfen im Südschwarzwald gegen die Herausforderungen der Wolfs-Rückkehr

Freiwillige unterstützen Schäfer im Südschwarzwald gegen Wolfs-Rückkehr

Eine Gruppe von 30 Freiwilligen hat kürzlich an einer Weidehilfe-Aktion im Südschwarzwald teilgenommen. Das Projekt sollte Bauern entlasten, die seit der Rückkehr der Wölfe in die Region mit zusätzlicher Arbeit kämpfen. Die Organisatoren bezeichneten das Engagement als Zeichen der Solidarität mit der traditionellen Weidewirtschaft.

Die Initiative lief während der Weidesaison 2026, wobei die Helferinnen und Helfer auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach im Einsatz waren. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden von dichtem Bewuchs und die Verstärkung von Weidetoren. Die Arbeit entlastete Landwirte, die seit der Rückkehr der Wölfe strengere Vorschriften zum Herdenschutz einhalten müssen.

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Die Freiwilligen kamen aus unterschiedlichen Bereichen – von Studierenden bis zu langjährigen Aktivisten. Die Nachfrage nach Plätzen war groß, und die verfügbaren Plätze waren schnell vergeben. Neben der praktischen Arbeit informierten sich die Teilnehmenden über die Wolfsbeobachtung in der Region und die jüngsten Veränderungen im Schwarzwald.

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Herdenschutzprogramms. Sein Ziel ist es, die Kluft zwischen der Landbevölkerung und der Öffentlichkeit zu überbrücken. Zwar kann die Aktion keine professionelle Arbeitskraft ersetzen, doch zeigt sie das wachsende bürgerliche Engagement für ländliche Herausforderungen.

Das Freiwilligenprogramm bot den Landwirtinnen und Landwirten nicht nur konkrete Hilfe, sondern sensibilisierte auch für die mit den Wölfen verbundenen Themen. Die Organisatoren hoffen, dass die Initiative mehr Menschen dazu bewegt, die traditionelle Landwirtschaft in der Region zu unterstützen. Sollte das öffentliche Interesse anhalten, könnten ähnliche Projekte folgen.

Quelle