Friedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmern beendet
Ayten KarzFriedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmern beendet
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Aufmarsch unter dem Namen „Aschura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung sorgte für Aufmerksamkeit, da die Teilnehmer ihre Botschaft im Rahmen eines organisierten Zuges durch das Stadtzentrum trugen.
Der Marsch begann am Berliner Dom und führte über bedeutende Straßen wie Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die Veranstalter passten ihre Pläne während des Aufzugs an, sagten Zwischenreden ab und ermöglichten Pausen zur Erholung und Flüssigkeitsaufnahme.
Auf dem Höhepunkt nahmen etwa 600 Menschen an der Kundgebung teil. Aufgrund der hohen Temperaturen mussten jedoch mehrere Teilnehmer wegen kreislaufbedingter Hitzeprobleme medizinisch versorgt werden. Die Polizei griff zudem ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden werden sollten.
Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle. Die Behörden meldeten keine strafbaren Inhalte in Parolen, Reden, Transparenten oder Fahnen, und es wurden keine IS-Symbole gezeigt. Gegen 20:30 Uhr endete die Kundgebung friedlich, ohne dass Straftaten registriert wurden. Die Teilnehmerzahl hatte bis zum Schluss allmählich abgenommen. Während der gesamten Veranstaltung hielten sich Organisatoren und Teilnehmer an die polizeilichen Anweisungen.
