Gescheitertes Pilotprojekt: Polizei in Schelklingen und Blaubeuren trennt sich wieder
Jessika FröhlichGescheitertes Pilotprojekt: Polizei in Schelklingen und Blaubeuren trennt sich wieder
Pilotprojekt zur Zusammenarbeit zweier Polizeidienststellen wird nach ausbleibenden Erfolgen eingestellt
Ein Testbetrieb zur Vernetzung der Polizeistationen in Schelklingen und Blaubeuren ist gescheitert und wird nach ausbleibenden Verbesserungen beendet. Die seit Mai 2025 laufende Kooperation wird nun eingestellt, beide Dienststellen kehren zum ursprünglichen Betrieb zurück.
Im Rahmen des Pilotprojekts waren gemeinsame Öffentlichkeitszeiten für die Bürger eingeführt worden. Die Evaluation durch das Polizeipäsidium Ulm sollte klären, ob sich dadurch Effizienz oder Servicequalität steigern ließen.
Nach mehreren Monaten zog die Behörde jedoch das Fazit, dass das Modell keine spürbaren Vorteile gebracht habe. Konkrete Auswirkungen auf die Bürgerbetreuung in der Region wurden nicht öffentlich bekannt.
Josef Veser äußerte sich zur Entscheidung und betonte, das Verfahren sei flexibel und anpassungsfähig gewesen. Man habe auf aktuelle organisatorische Erfordernisse reagiert. Ab dem 6. Oktober 2025 kehrt die Dienststelle in Schelklingen zu ihren ursprünglichen Öffnungszeiten zurück – von Montag bis Freitag.
Mit der Einstellung des Projekts arbeiten beide Polizeistationen künftig wieder eigenständig. Während Schelklingen zu seinem regulären Stundenplan zurückkehrt, bleiben die Öffnungszeiten in Blaubeuren unverändert. Die Abschaffung des Modells folgt einer Prüfung, die keine klaren Vorteile der gemeinsamen Struktur erkennen ließ.






