GIZ in Jemen: Schwerer Betrugsverdacht erschüttert Entwicklungsagentur
Gönül Jacobi JäckelGIZ in Jemen: Schwerer Betrugsverdacht erschüttert Entwicklungsagentur
Die staatliche deutsche Entwicklungsagentur GIZ steht vor einem schweren Finanzskandal. Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter im Jemen hat interne Ermittlungen und disziplinarische Maßnahmen ausgelöst. Bei dem Fall geht es um Summen, die sich möglicherweise auf Zehntausende Euro belaufen.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bestätigte die Betrugsvorwürfe, nachdem Unregelmäßigkeiten in ihren Jemen-Projekten aufgedeckt worden waren. Eine interne Untersuchung ergab, dass Mitarbeiter in finanzielle Vergehen verwickelt sind.
Gegen die Beschuldigten wurden bereits disziplinarische Schritte eingeleitet. Die Behörde hat bisher keine genauen Angaben zu den betroffenen Personen oder den konkreten Methoden gemacht, mit denen Gelder veruntreut wurden.
Der Skandal wirft Fragen zur Kontrolle in einer der größten deutschen Entwicklungsorganisationen auf. Die GIZ prüft weiterhin das volle Ausmaß des finanziellen Schadens und verschärft gleichzeitig die internen Sicherheitsvorkehrungen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen könnten sich neue Erkenntnisse ergeben.






