Grieche schmuggelt Dopingmittel über deutsch-schweizerische Grenze
Jessika FröhlichGrieche schmuggelt Dopingmittel über deutsch-schweizerische Grenze
Ein 44-jähriger griechischer Reisender wurde beim Versuch erwischt, Dopingmittel über die deutsch-schweizerische Grenze zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 2. Februar in Weil am Rhein, wo Zollbeamte die verbotenen Substanzen in seinem Fahrzeug entdeckten. Die Behörden haben daraufhin ein Strafverfahren eingeleitet.
Der Mann war von Beamten des Hauptzollamts Lörrach angehalten worden, als er in die Schweiz einreisen wollte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten elf Ampullen, die mutmaßlich anabole Steroide enthielten und in einem Schuh im Kofferraum seines Autos versteckt waren. Die Substanzen wurden sofort beschlagnahmt.
Bei der Befragung gab der Reisende an, die Steroide aus medizinischen Gründen zu benötigen. Allerdings konnte er weder ein gültiges Rezept noch ärztliche Unterlagen vorlegen, die seine Aussage stützen würden.
Laut Zollberichten handelt es sich um einen Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) gab es an deutschen Grenzübergängen keine vergleichbaren Dopingmittel-Beschlagnahmungen. Dem Mann drohen nun Anklagen nach dem Anti-Doping-Gesetz.
Die beschlagnahmten Substanzen verbleiben vorerst als Beweismittel in behördlicher Verwahrung. Bei einer Verurteilung müsste der Reisende mit rechtlichen Konsequenzen nach den deutschen Anti-Doping-Bestimmungen rechnen. Die Zollbehörden teilten mit, dass vorerst keine weiteren Details bekannt gegeben werden.






