04 April 2026, 12:24

Grieche schmuggelt Dopingmittel über deutsch-schweizerische Grenze

Zwei goldfarbene Abzeichen mit 'U.S. Customs and Border Protection'-Text auf weißem Hintergrund.

Grieche schmuggelt Dopingmittel über deutsch-schweizerische Grenze

Ein 44-jähriger griechischer Reisender wurde beim Versuch erwischt, Dopingmittel über die deutsch-schweizerische Grenze zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 2. Februar in Weil am Rhein, wo Zollbeamte die verbotenen Substanzen in seinem Fahrzeug entdeckten. Die Behörden haben daraufhin ein Strafverfahren eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Mann war von Beamten des Hauptzollamts Lörrach angehalten worden, als er in die Schweiz einreisen wollte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten elf Ampullen, die mutmaßlich anabole Steroide enthielten und in einem Schuh im Kofferraum seines Autos versteckt waren. Die Substanzen wurden sofort beschlagnahmt.

Bei der Befragung gab der Reisende an, die Steroide aus medizinischen Gründen zu benötigen. Allerdings konnte er weder ein gültiges Rezept noch ärztliche Unterlagen vorlegen, die seine Aussage stützen würden.

Laut Zollberichten handelt es sich um einen Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) gab es an deutschen Grenzübergängen keine vergleichbaren Dopingmittel-Beschlagnahmungen. Dem Mann drohen nun Anklagen nach dem Anti-Doping-Gesetz.

Die beschlagnahmten Substanzen verbleiben vorerst als Beweismittel in behördlicher Verwahrung. Bei einer Verurteilung müsste der Reisende mit rechtlichen Konsequenzen nach den deutschen Anti-Doping-Bestimmungen rechnen. Die Zollbehörden teilten mit, dass vorerst keine weiteren Details bekannt gegeben werden.

Quelle