Großrazzia in Berlin: Kioske, Shisha-Bars und Spielhallen im Visier der Behörden
Claudio WiekGroßrazzia in Berlin: Kioske, Shisha-Bars und Spielhallen im Visier der Behörden
Berlins regierender Bürgermeister
Die Razzia fand in Neukölln und anderen Bezirken statt und richtete sich gegen nicht nachverfolgbare Geldströme sowie illegale Waren. Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden durchsuchten gemeinsam Kioske, Bars, Spielhallen und Shisha-Lounges. Bei der Aktion wurden unversteuerte Tabakwaren, Spielautomaten und Drogen beschlagnahmt.
Noch am selben Tag war in der Donaustraße in Neukölln ein Dienstfahrzeug eines Zollbeamten aufgebrochen worden. Der Dieb entwendete einen Rucksack mit persönlichen Gegenständen und amtlichen Dokumenten. Die Polizei geht von einem besonders schweren Einbruchsdiebstahl aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bürgermeister Kai Wegner nahm persönlich an der Razzia teil und unterstrich damit das Vorgehen der Stadt gegen organisierte Kriminalitätsnetzwerke. Ziel der Operation war es, den illegalen Handel zu unterbinden und die Einhaltung von Steuer- und Gewerberecht durchzusetzen.
Der gestohlene Rucksack wird weiterhin untersucht, wobei die Behörden mögliche Verbindungen zu den größeren kriminellen Machenschaften prüfen. Die Razzia selbst führte zu zahlreichen Beschlagnahmungen und stärkt die Bemühungen, illegale Aktivitäten in Berlins Nachtleben und Einzelhandel einzudämmen. Nähere Angaben zu Festnahmen oder Anklagen stehen bisher noch aus.






