Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Zusammenhalt
Claudio WiekHessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Zusammenhalt
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel überreichte Innenminister Roman Poseck offiziell im Haus der Heimat in Wiesbaden. Der Verband, der deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler unterstützt, bezeichnete die Zuwendung als ein bedeutendes Zeichen der Wertschätzung.
Der Landesverband Hessen des BdV setzt sich für die Bewahrung der Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Neuanfang ein. Er organisiert Begegnungen, pflegt kulturelle Traditionen und fördert den Austausch unter seinen Mitgliedern. Ein Teil der neuen Gelder fließt zudem in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die für die Koordination größerer Vorhaben zuständig ist.
Die stellvertretende Landesvorsitzende Rose-Lore Scholz nahm den Förderbescheid entgegen und bezeichnete ihn als ein Vertrauensvotum. Sie betonte, dass die Mittel die Arbeit des Verbandes in den Bereichen Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken. Minister Poseck hob die übergeordnete Bedeutung der Förderung hervor und nannte sie ein nachhaltiges Signal, das Institutionen festige und ihre zukünftige Arbeit sichere.
Die Finanzierung stammt aus dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat. Die Verantwortlichen begründeten die Entscheidung als Teil der fortwährenden Verpflichtung des Landes, die von Vertreibung Betroffenen zu würdigen und zu unterstützen.
Mit den 150.000 Euro kann der BdV Hessen seine Arbeit mit Vertriebenen und ihren Nachkommen fortsetzen. Gefördert werden damit Projekte zur Bewahrung des kulturellen Erbes, Dialoginitiativen sowie die organisatorische Arbeit. Der Verband verfügt nun über eine bessere finanzielle Grundlage, um seine langfristigen Vorhaben umzusetzen.






