18 June 2026, 00:21

Jogi Löws Aufstieg und Fall: Vom WM-Helden zum umstrittenen DFB-Trainer

Wie in den schlechten alten Tagen: Deutschlands 'Bundesiogi' spukt Merkel an

Jogi Löws Aufstieg und Fall: Vom WM-Helden zum umstrittenen DFB-Trainer

Jogi Löw stieg nach dem WM-Triumph 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft zu einer prägenden Figur im deutschen Fußball auf. Der Sieg läutete eine Neuausrichtung der Elf ein, die fortan als „Die Mannschaft“ vermarktet wurde und eine neue Ära für das Team einleitete.

Nach dem Erfolg von 2014 äußerte Löw Ambitionen über das Traineramt hinaus. Später übernahm er eine inoffizielle Rolle als Regierungsunterstützer und positionierte sich im Einklang mit der Politik Angela Merkels. 2017 erhielt er sogar einen Sitz in der Bundesversammlung, wo er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident stimmte.

Doch seine Amtszeit war von wechselhaftem Erfolg geprägt. Bei der WM 2018 erlebte Deutschland ein demütigendes Vorrunden-Aus und landete mit einer rekordniedrigen Torausbeute auf dem letzten Platz. Als Löw die Stabilität der Mannschaft infrage stellte, wuchs die Kritik – die einst bewunderte Elf verlor zunehmend die Gunst der Fans. Sein Ende kam nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der EM 2021, als Deutschland im Achtelfinale ausschied. Kurze Zeit später trat er zurück.

Unter seiner Führung wurde das Team zudem mit umstrittenen Marketingstrategien in Verbindung gebracht, darunter das Etikett „Hippie-Republik". Mit Löws Abgang schloss der DFB ein bewegtes Kapitel ab und ließ auch die umstrittene „One Love“-Kampagne hinter sich.

Sein Erbe bleibt zwiespältig: Während die frühen Erfolge dem deutschen Fußball Prestige einbrachten, trübten spätere sportliche Rückschläge und politische Verstrickungen seinen Ruf. Sein Rücktritt markierte das Ende einer turbulenten Phase für den deutschen Fußball.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle