Kaidi Kivioja pulverisiert estnischen Ironman-Rekord bei ihrem Debüt in Hamburg
Jessika FröhlichKaidi Kivioja pulverisiert estnischen Ironman-Rekord bei ihrem Debüt in Hamburg
Die estnische Triathletin Kaidi Kivioja hat bei ihrem Debüt über die volle Ironman-Distanz eine beeindruckende Leistung gezeigt. Bei den Europameisterschaften in Hamburg pulverisierte sie mit einer Zeit von 8:44:44 Stunden den nationalen Rekord. Damit belegte sie Platz 12 – nur 34 Minuten hinter der Siegerin.
Kivioja ging mit begrenzter Erfahrung im Langstreckenlauf an den Start. Vor Hamburg hatte sie noch nie mehr als 32 Kilometer am Stück zurückgelegt. Dennoch absolvierte sie den Marathon-Teil in 3:07:01 Stunden – die längste Distanz ihrer Karriere.
Das Rennen begann mit 3,8 Kilometern Schwimmen, die sie in 1:00:03 Stunden bewältigte. Zwar verlor sie im Freiwasserabschnitt den Anschluss an die zweite Verfolgergruppe, doch auf dem Rad fand sie wieder zu ihrer Stärke. Die 180 Kilometer lange Radstrecke meisterte sie in 4:30:16 Stunden und legte damit den Grundstein für einen starken Marathon.
Europameisterin wurde die Norwegerin Solveig Løvseth mit einer Siegerzeit von 8:11:11 Stunden. Trotz der starken Konkurrenz sicherte sich Kivioja mit ihrer Rekordleistung einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften in Kailua-Kona auf Hawaii, die im Oktober stattfinden.
Kiviojas Debüt in Hamburg schrieb estnische Ironman-Geschichte: Ihre Zeit von 8:44:44 Stunden ist die schnellste, die je eine estnische Athletin in dieser Disziplin erreicht hat. Als Nächstes wird sie sich im Oktober in Hawaii mit der Weltelite messen.






