30 April 2026, 14:36

Kölner Uni gründet landesweites Zentrum für grüne Start-up-Innovationen

Grüner Hintergrund mit fetter weißer Schrift, die "netto-null-Emissionen bis 2050" lautet.

Kölner Uni gründet landesweites Zentrum für grüne Start-up-Innovationen

Universität zu Köln startet landesweites Zentrum zur Förderung grüner Innovation

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Die Universität zu Köln bringt ein neues landesweites Netzwerk auf den Weg, um grüne Innovationen voranzutreiben. Unter dem Namen Climate Innovation.NRW wird die Initiative Start-ups unterstützen, die an nachhaltigen Lösungen arbeiten. Für das Projekt, das Anfang 2026 an den Start geht, wurden Fördermittel in Höhe von 1,25 Millionen Euro eingeworben.

Das Zentrum entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität und ihrem Nachhaltigkeitsbüro. Beide Einrichtungen sind bereits zentrale Akteure in der Förderung von Gründerszene und Unternehmergeist – die Universität zählt zu den drei startup-freundlichsten Hochschulen Deutschlands. Das neue Vorhaben wird das Klimaschutzpotenzial junger Unternehmen bewerten und weiterentwickeln.

Climate Innovation.NRW bietet praktische Unterstützung, darunter ein Klimaschutz-Qualifizierungsprogramm, das im Juni 2026 startet. Netzwerkveranstaltungen und ein Experten-Hub sollen zudem den Wissensaustausch fördern. Darüber hinaus wird die Initiative Politikempfehlungen erarbeiten, um die Position Nordrhein-Westfalens als Vorreiter für nachhaltige Wirtschaft zu stärken.

Das Projekt wird über drei Jahre mit 1,25 Millionen Euro gefördert. Die Mittel stammen vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betonte die Bedeutung grüner Start-ups als Treiber für Innovation in einer nachhaltigen Wirtschaft.

Mit dem Start von Climate Innovation.NRW erhalten Gründerinnen und Gründer Werkzeuge an die Hand, um ihre ökologische Wirkung zu verstärken. Die Aktivitäten des Zentrums – von Schulungen bis zu Vernetzungsformaten – sollen ab Mitte 2026 beginnen. Ziel des Projekts ist es, den Ruf der Region als führenden Standort für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung weiter auszubauen.

Quelle