König Charles III. glänzt beim ersten White-Tie-Bankett im Weißen Haus seit 16 Jahren
Gönül Jacobi JäckelKönig Charles III. glänzt beim ersten White-Tie-Bankett im Weißen Haus seit 16 Jahren
König Charles III. und Königin Camilla nahmen am Dienstagabend an einem Staatsbankett im Weißen Haus teil, das von Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung war der erste Anlass im White-Tie-Dresscode im Weißen Haus seit über einem Jahrzehnt und zog prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Technologie an.
Der königliche Besuch begann bereits am Vormittag mit einer offiziellen Begrüßungszeremonie auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Ein 21-Schuss-Salut ehrte die Monarchen bei ihrer Ankunft.
Vor dem Dinner trafen Königin Camilla und First Lady Melania Trump mit Studierenden zusammen, darunter Gewinner des Presidential AI Challenge. Die Veranstaltung stand im Zeichen des kulturellen Austauschs und der Bildungszusammenarbeit zwischen Großbritannien und den USA.
König Charles hielt später eine Rede vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses und ist damit erst der zweite britische Monarch, dem diese Ehre zuteilwurde. Seine Ansprache knüpfte an die lange Tradition der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Nationen an.
Beim Staatsbankett trugen sowohl König Charles als auch Präsident Trump klassische White-Tie-Abendgarderobe mit Frack. Die First Lady erschien in einem hellen, delphinblauen, seidenen, schulterfreien Abendkleid von Christian Dior, während Königin Camilla ein langärmeliges Abendkleid in leuchtendem Pink der Designerin Fiona Clare wählte. Zu den Gästen zählten Jeff Bezos und Lauren Sanchez, Tim Cook sowie der Modedesigner Ralph Lauren.
Am folgenden Tag stand für das Königspaar ein Besuch in New York City auf dem Programm, wo sie am 9/11-Mahnmal ihrer Opfer gedenken und die New York Public Library besichtigen wollten.
Das Staatsbankett war das erste dieser Art seit 2007 und unterstrich die engen Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA. Der Besuch umfasste zudem zentrale Termine in Washington und New York, die die kulturellen, politischen und historischen Verbindungen beider Länder in den Fokus rückten.






