23 May 2026, 06:20

Lada Deutschland schließt endgültig – das Ende einer Ära russischer Autos in Deutschland

Lada-Importeur schließt nach 50 Jahren in Deutschland

Lada Deutschland schließt endgültig – das Ende einer Ära russischer Autos in Deutschland

Lada Deutschland GmbH stellt endgültig den Betrieb ein

Die Lada Deutschland GmbH, einst ein wichtiger Akteur für den Verkauf russischer Autos in Deutschland, hat nun endgültig ihre Tore geschlossen. Das Unternehmen, das in den 1990er-Jahren auch Kia den Einstieg in den deutschen Markt ermöglichte, befindet sich in der finalen Phase der Insolvenz – nach Jahren sinkender Verkaufszahlen und betrieblicher Herausforderungen.

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Die Probleme von Lada in Deutschland begannen 2019, als der Mutterkonzern AvtoVAZ die offiziellen Lieferungen in die EU einstellte. Der Grund war klar: Die Fahrzeuge erfüllten nicht die strengeren Abgasnormen der Euro-6d-TEMP-Stufe. Eine Nachrüstung der Motoren wäre zu kostspielig gewesen – also zog sich das Unternehmen zurück.

Nach 2019 versuchte Lada Deutschland, sich mit dem Verkauf des Geländewagens Niva über Wasser zu halten. Doch die Absatzzahlen waren bereits auf wenige Dutzend Fahrzeuge pro Jahr gesunken. 2022 brachen dann die Lieferungen von Autos und Ersatzteilen aus Russland nach Deutschland vollständig zusammen. Sanktionen und logistische Hindernisse machten Importe unmöglich und besiegelten das Schicksal des Unternehmens.

Ohne Neuwagen und ohne Möglichkeit, den Betrieb aufrechtzuerhalten, hat Lada Deutschland nun endgültig geschlossen. Die Insolvenz markiert das Ende einer Ära für den Verkauf russischer Autos in Deutschland. Die Marke, die einst auf deutschen Straßen präsent war, wird künftig keine offizielle Vertretung mehr im Land haben.

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