Lüneburgs neuer Workshop stärkt junge Migrant:innen für politisches Engagement
Claudio WiekLüneburgs neuer Workshop stärkt junge Migrant:innen für politisches Engagement
Neuer Workshop in Lüneburg: Junge Menschen mit Migrationshintergrund für gesellschaftliches Engagement begeistern
Im nächsten Jahr findet in Lüneburg ein neuer Workshop statt, der junge Menschen mit Migrationshintergrund dazu ermutigen soll, sich stärker im gesellschaftlichen und politischen Leben einzubringen. Unter dem Motto "Deine Stimme zählt!" wird die Veranstaltung am 10. April 2026 stattfinden und setzt sich zum Ziel, die bisherige Unterrepräsentanz dieser Gruppe in politischen Diskussionen zu verringern. Die Organisator:innen möchten praktische Werkzeuge und Anregungen vermitteln, um die Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen zu fördern.
Der vierstündige Workshop findet von 15:00 bis 19:00 Uhr im Alten Bildungs- und Integrationsamt in Lüneburg statt. Angesprochen sind speziell Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren mit Migrationshintergrund, die bisher wenig Berührungspunkte mit politischem Engagement hatten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Veranstaltet wird der Workshop gemeinsam vom Landkreis Lüneburg, der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen (LAG) und der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe. Erfahrene Referent:innen aus der politischen Bildungsarbeit leiten die Diskussionen und zeigen auf, wie Politik den Alltag prägt und wie junge Menschen ihre Anliegen Gehör verschaffen können.
Die Teilnehmer:innen erkunden Möglichkeiten, sich in ihrem Umfeld einzubringen – von lokalen Initiativen bis hin zu übergeordneten politischen Prozessen. Zudem erhalten sie die Chance, Aktivist:innen kennenzulernen, die bereits vor Ort tätig sind. Ziel ist es, Selbstvertrauen zu stärken, Verständnis zu vertiefen und konkrete Schritte für eigenes Handeln aufzuzeigen.
Themen sind unter anderem die Identifikation von Beteiligungsmöglichkeiten, das Verständnis politischer Einflussnahme auf persönliche Belange sowie die Entwicklung von Strategien, um auf die eigenen Interessen aufmerksam zu machen. Die Organisator:innen betonen, dass es nicht um frontale Vorträge gehe, sondern darum, Neugier zu wecken und Unterstützung zu bieten.
Mit dem Workshop soll jungen Menschen mit Migrationshintergrund ein niedrigschwelliger Zugang zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe ermöglicht werden. Durch Beratung und Vernetzung mit lokalen Aktivist:innen will die Veranstaltung bestehende Repräsentationslücken schließen. Anmeldung und weitere Informationen werden über die offiziellen Kanäle des Landkreises Lüneburg bekannt gegeben.






