21 March 2026, 20:23

Mann bedroht Fahrgast und Kind mit Starterpistole in Ersatzbus bei Weil am Rhein

Schwarz-weiß-Foto eines verunglückten Busses am Straßenrand mit Menschen und Werkzeugen in der Nähe, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Himmel.

Mann bedroht Fahrgast und Kind mit Starterpistole in Ersatzbus bei Weil am Rhein

Bedrohliche Situation in Ersatzbus zwischen Weil am Rhein und Müllheim

Am Samstag, dem 16. August 2025, kam es in einem Ersatzbus auf der Strecke von Weil am Rhein nach Müllheim zu einer gefährlichen Bedrohungslage. Wie die Polizei bestätigte, soll ein 26-jähriger Mann während der Fahrt einen 35-jährigen Fahrgast und dessen Kind mit einer Waffe bedroht haben. Die Behörden haben umgehend Ermittlungen eingeleitet.

Der Zwischenfall begann laut Angaben mit einem Streit um einen Sitzplatz. Als sich die Situation zuspitzte, habe der Verdächtige eine Waffe gezogen, die später als Starterpistole identifiziert wurde. Der Mann verließ den Bus in Bad Bellingen, wurde jedoch kurz darauf von einer Streifenwagenbesatzung in der Nähe gestellt.

Vor Ort kam ein Sprengstoffspürhund der Polizei zum Einsatz, mit dessen Hilfe die Waffe sichergestellt werden konnte. Die Ermittlungen werden nun von der Polizeidirektion Weil am Rhein geführt, die Zeugen auffordert, sich mit Hinweisen zu melden.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Sicherheitsvorfällen im öffentlichen Nahverkehr, die seit Monaten für Besorgnis sorgen. Erst im März 2026 waren bei einem Brandanschlag auf einen Postauto-Bus in Kerzers im Freiburger Raum sechs Menschen ums Leben gekommen und fünf weitere verletzt worden. Die Tragödie löste bei Busfahrern große Bestürzung aus – viele kehrten traumatisiert an ihren Arbeitsplatz zurück. Gewerkschaften wie der SEV und der VPT forderten daraufhin dringend einheitliche Sicherheitsstandards, eine bessere Abstimmung mit der Polizei, verpflichtende Schulungen sowie einen nationalen Runden Tisch zur Risikobekämpfung.

Die Ermittlungen zum Vorfall vom 16. August dauern an; der Verdächtige befindet sich in Gewahrsam. Für Medienanfragen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Freiburg telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Der Fall hat die Debatte über Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Verkehr erneut entfacht.

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