21 March 2026, 06:22

Ministerialdirektor Schneider besucht größtes Wohnprojekt in Buchen – "Marienhöhe" als Vorzeigeobjekt

Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Straßen, Bäumen und Gras, mit einer zentralen Karte eines geplanten Baugebiets.

Ministerialdirektor Schneider besucht größtes Wohnprojekt in Buchen – "Marienhöhe" als Vorzeigeobjekt

Am 26. September 2025 besuchte Dr. Christian Schneider, Ministerialdirektor im Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnen, das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis. Ein Höhepunkt seines Besuchs war das Baugebiet "Marienhöhe" in Buchen, das größte Wohnprojekt der Stadt seit Jahren. Dabei betonte er die Bedeutung moderner Vermessungstechniken und digitaler Werkzeuge für die Beschleunigung von Bauvorhaben.

Den Auftakt seines Besuchs bildete ein Gespräch mit der unteren Vermessungsbehörde des Neckar-Odenwald-Kreises. Dort informierte er sich über deren vielfältige Aufgaben – von der Führung des Liegenschaftskatasters über Vermessungsarbeiten bis hin zu Flurbereinigungsverfahren. Auch moderne Methoden wie drohnenunterstützte Vermessungen wurden als Teil der täglichen Arbeit vorgestellt.

Vor Ort auf dem "Marienhöhe"-Gelände in Buchen konnte sich der Minister selbst ein Bild davon machen, wie die Vermessungsbehörde zum Fortschritt des Projekts beiträgt. Er unterstrich die Notwendigkeit präziser Geobasisdaten, die er als unverzichtbar für digitale Arbeitsabläufe, standortbezogene Informationen und die Erstellung digitaler Zwillinge bezeichnete. Das Vorhaben gilt als das größte Wohnbauprojekt in der jüngeren Geschichte Buchens.

In den Gesprächen ging Dr. Schneider auf die Herausforderungen ein, vor denen Kommunen bei der Bauleitplanung stehen. Er schlug Änderungen in Fachgesetzen vor, um Verfahren zu beschleunigen, und verwies auf die Reform der Landesbauordnung. Um Projekte zügiger voranzubringen, regte er die Einführung eines "Bauturbos" in der Genehmigungsphase an.

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Der Minister erwähnte zudem den laufenden Aufbau des Informationssystems für Liegenschaftskatasterakten, das landesweit alle Katasterunterlagen digital zugänglich machen soll. Dieses System sowie Tools wie NOKmaps – eingeführt im Februar 2026 – sollen die Transparenz und Effizienz in Vermessung und Planung erhöhen.

Schneiders Besuch unterstrich die zentrale Rolle der Vermessungsbehörden bei der Sicherung von Eigentum und der Unterstützung zukünftiger Entwicklungen. Sein Appell für rechtliche Reformen und schnellere Genehmigungsverfahren steht im Einklang mit den Bestrebungen, den Wohnungsbau zu fördern. Dabei bleiben der Einsatz digitaler Werkzeuge und moderner Vermessungsmethoden entscheidend für die Umsetzung dieser Ziele.

Quelle