27 June 2026, 04:26

Niedersachsen diskutiert über den Internationalen Frauentag als neuen Feiertag

Dies ist der Status des neuen Feiertags für Niedersachsen

Niedersachsen diskutiert über den Internationalen Frauentag als neuen Feiertag

Kampagne für den Internationalen Frauentag als gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen gewinnt an Fahrt

Eine Initiative, den Internationalen Frauentag in Niedersachsen zu einem offiziellen Feiertag zu machen, hat an Unterstützung gewonnen. Die von Gewerkschaften und Frauenverbänden getragene Petition hat bereits über 5.000 Unterschriften gesammelt. Die Befürworter wollen den Vorschlag nun durch den Landtag bringen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Hinter der Kampagne steht ein Bündnis aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Gewerkschaft Verdi und dem Landesfrauenrat. Ihre Petition stieß schnell auf Resonanz, woraufhin der Petitionsausschuss sie zur Behandlung im Plenum vorlegte. Die Abgeordneten baten daraufhin das Innenministerium, die Idee zu prüfen.

Das Ministerium führte seitdem Gespräche mit den Initiatoren sowie mit verschiedenen Verbänden und Gewerkschaften. Die Plenardebatte über den Antrag ist für Mittwoch angesetzt. Soll der Feiertag Realität werden, muss eine Fraktion einen offiziellen Antrag einbringen.

Die Unterstützer planen, in den kommenden Tagen mit Abgeordneten und der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen. Zudem werden sie bei der nächsten Landtagssitzung vor dem niedersächsischen Parlament präsent sein. Einige Wirtschaftsverbände äußerten zwar Bedenken wegen möglicher wirtschaftlicher Folgen, doch Studien zeigen, dass zusätzliche Feiertage in der Vergangenheit keine negativen Auswirkungen hatten.

Niedersachsen hat derzeit mit nur zehn gesetzlichen Feiertagen die wenigsten in ganz Deutschland. Die Kampagne wirbt für den 8. März als möglichen neuen Termin im Kalender. Die Entscheidung hängt nun von der politischen Unterstützung und der weiteren Debatte im Landtag ab.

Quelle