30 May 2026, 20:23

Olivia Rodrigos neues Album und der Streit um ihre Babydoll-Kleider

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigos neues Album und der Streit um ihre Babydoll-Kleider

Olivia Rodrigos drittes Studioalbum „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ erscheint am 12. Juni. Die Platte enthält erfolgreiche Singles wie „Drop Dead“ und „The Cure". In letzter Zeit sah sich die Sängerin jedoch Kritik an ihren Modewahlen ausgesetzt – insbesondere an ihren Babydoll-Kleidern.

Der Streit begann mit dem Musikvideo zu „Drop Dead“, in dem Rodrigo ein verspieltes Babydoll-Kleid trug. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen, und bezeichneten dies als unangemessen. Als sie später bei einem Live-Auftritt in Barcelona ein ähnliches Outfit trug, flammte die Debatte erneut auf.

Rodrigo reagierte in einem Podcast-Interview und nannte die Gegenreaktion „seltsam“ und „beunruhigend“. Sie argumentierte, die Empörung offenbare tiefere Probleme, darunter eine Kultur, die es normalisiere, Mädchen für männliche Begierden verantwortlich zu machen. Die Sängerin berief sich zudem auf feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love als Inspiration für ihren mutigen Stil.

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Trotz der Kritik bleibt Rodrigo ihrer künstlerischen Vision treu. Die Veröffentlichung des Albums im nächsten Monat wird die Diskussion wahrscheinlich weiter anheizen, während Fans und Kritiker gleichermaßen über ihre Musik und Mode urteilen.

Der Albumstart am 12. Juni markiert einen weiteren Meilenstein in Rodrigos Karriere. Ihre von Punk-Feminismus geprägte Babydoll-Ästhetik sorgt weiterhin für Gesprächsstoff über Mode, Sexualität und gesellschaftliche Doppelmoral. Mit dem näherrückenden Erscheinungstermin zeigt sich kein Ende der Debatte.

Quelle