Pforzheim verbindet Kreative mit der Holzindustrie für innovative Lösungen
Claudio WiekPforzheim verbindet Kreative mit der Holzindustrie für innovative Lösungen
Strategie-Workshop in Pforzheim bringt Kreative und Holzverarbeiter an einen Tisch
In Pforzheim hat ein Strategie-Workshop kreative Fachleute und Unternehmen der Holzverarbeitung zusammengeführt, um neue Kooperationen auszuloten. Die im EMMA Kreativzentrum veranstaltete Veranstaltung sollte die Kluft zwischen den beiden Branchen überbrücken. Die Organisatoren erhoffen sich von der Zusammenarbeit Impulse für Innovation und Lösungen für zentrale Herausforderungen der Holzindustrie.
Veranstaltet wurde der Workshop gemeinsam von der Kreativwirtschaftsabteilung der Stadt Pforzheim, dem Netzwerk Zukunft.Denken, dem RegioHolz-Cluster, der Clusteragentur Baden-Württemberg und der Handwerkskammer Karlsruhe. Ziel war es, Hindernisse zu identifizieren, vor denen Holzunternehmen stehen, und Wege aufzuzeigen, wie kreative Köpfe Unterstützung leisten können.
Viele Betriebe der Branche kämpfen damit, ihre regionale Verankerung mit den Anforderungen des globalen Marktes in Einklang zu bringen. Einige verfügen zudem nicht über die nötigen Ressourcen, um langfristiges Wachstum zu planen. Kreative mit ihren interdisziplinären Fähigkeiten könnten hier frische Perspektiven und Lösungsansätze einbringen.
Almut Benkert, Leiterin der Kreativwirtschaftsabteilung in Pforzheim, betonte das Potenzial von Kreativen als Katalysatoren für andere Sektoren. Ihr Vermögen, über herkömmliche Denkmuster hinauszugehen, könnte neue Ideen in der Holzverarbeitung anstoßen. Rudolf Müller, Leiter der Stadtentwicklung in Freudenstadt, pflichtete ihr bei und bezeichnete den Workshop als "guten Ausgangspunkt für künftige Zusammenarbeit".
Beide Seiten profitieren von der Partnerschaft: Holzunternehmen erhalten Zugang zu innovativen Ansätzen, während Kreative neue Betätigungsfelder in einer traditionellen Branche entdecken könnten.
Die Veranstaltung markiert den ersten Schritt zu einer engeren Verzahnung der Kreativszene mit der Holzverarbeitung. In weiteren Schritten soll es nun darum gehen, die im Workshop entwickelten Ideen in konkrete Projekte umzusetzen. Gelingt dies, könnte die Zusammenarbeit die Art und Weise verändern, wie beide Branchen Herausforderungen angehen und Wachstum gestalten.






