Pforzheims Polizei setzt auf Verkehrssicherheit für Kinder mit Kontrollen und Aufklärung
Claudio WiekPforzheims Polizei setzt auf Verkehrssicherheit für Kinder mit Kontrollen und Aufklärung
Polizeipräsidium Pforzheim veranstaltet Aktionstag zur Verkehrssicherheit von Kindern
Kürzlich organisierte das Polizeipräsidium Pforzheim einen Aktionstag mit Fokus auf die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Die Veranstaltung war Teil der Kampagne "safe.mobility.life – Kinder im Blick" und umfasste verstärkte Verkehrskontrollen sowie Aufklärungsmaßnahmen. Ziel der Beamten war es, die Risiken für junge Fußgänger und Radfahrer insbesondere im Umfeld von Schulen zu verringern.
Während der Aktion wurden in der Region 35 Kontrollpunkte eingerichtet. Die Polizei überprüfte mehr als 1.300 Fahrzeuge und dokumentierte dabei 184 Verstöße. Am häufigsten wurden Temposünder (121 Fälle), falsches Parken (40) sowie fehlende Sicherheitsvorkehrungen an Fahrzeugen (27) beanstandet.
Neben den Kontrollen setzte die Polizei auf Prävention: Bei zwei Veranstaltungen engagierten sich die Beamten direkt in der Gemeinschaft. So begleiteten sie Schüler während einer Fahrradsicherheitsprüfung. Eine weitere Aktion richtete sich an Eltern und Erziehungsberechtigte, die über sicheres Verhalten im Straßenverkehr informiert wurden – darunter auch über die Gefahren sogenannter "Elterntaxis", also Autos, die Kinder direkt vor dem Schultor absetzen.
Die Initiative knüpft an übergeordnete Maßnahmen in Baden-Württemberg an. In den vergangenen drei Jahren nahmen im Rahmen ähnlicher Aktionstage und Schulprogramme insgesamt 1.247 Kinder an Verkehrssicherheitsmaßnahmen teil.
Die Kampagne verband Kontrollen mit Aufklärung, um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen. Während Verstöße geahndet wurden, erhielten Familien gleichzeitig praktische Tipps. Langfristiges Ziel bleibt es, Unfälle mit jungen Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren.






