Pole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Vorurteile überwindet
Gönül Jacobi JäckelPole Dance als Sport: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Vorurteile überwindet
Tatiana Ostrovska hat das Polefamily-Studio in Koblenz übernommen. Die ausgebildete Physiotherapeutin möchte die sportliche Seite des Pole Dance in den Vordergrund stellen. Bevor sie 2022 nach Deutschland zog, leitete sie in Odessa, Ukraine, eine große Pole-Dance-Schule.
Der Krieg in der Ukraine zwang Ostrovska im Februar 2022 zur Umsiedlung nach Koblenz. Heute führt sie das Studio und bietet Pole-Dance-Training sowie besondere Veranstaltungen wie Junggesellinnenabschiede an. Ihre Kurse richten sich an ein breites Publikum – von Kindern ab fünf Jahren über Jugendliche und Erwachsene bis hin zu männlichen Teilnehmern.
In der Ukraine gilt Pole Dance als anspruchsvolle Sportart, die Kraft und Koordination erfordert. Ostrovska begegnet den Klischees über diese Disziplin mit Humor. Zudem plant sie, einen eigenen Raum für Luftakrobatik zu eröffnen, um die körperlichen Vorteile dieser Sportart weiter zu fördern.
Ostrovskas Erfahrung als Physiotherapeutin und ehemalige Studiobesitzerin prägt ihren Ansatz. Ihre Arbeit in Koblenz unterstreicht, dass Pole Dance ein ernsthaftes Ganzkörpertraining ist. Das Studio wächst stetig und zieht immer mehr vielfältige Teilnehmer für diese Sportart an.
