Polizei stoppt Fans mit Waffen und Pyrotechnik vor Champions-League-Finale
Jessika FröhlichPolizei stoppt Fans mit Waffen und Pyrotechnik vor Champions-League-Finale
Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand hat die Polizei umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Beamte überwachten wichtige Grenzübergänge und Verkehrswege nach München, wo das Spiel stattfand. An der Operation waren mehrere deutsche und französische Einheiten beteiligt, die eng zusammenarbeiteten.
Am Grenzübergang Iffezheim wurde eine Kontrollstelle eingerichtet, als die Fans für das Finale eintrafen. Weitere Überprüfungen fanden in Wintersdorf, Altenheim, an der Kehler Europabrücke, in Rheinau sowie in relevanten Zugverbindungen aus Paris statt. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete den Einsatz, unterstützt von Teams aus Bad Bergzabern, Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Stuttgart. Auch französische Beamte mit Ortskenntnissen unterstützten die Maßnahmen.
Bei den Kontrollen beschlagnahmten die Behörden am Grenzübergang Iffezheim Pyrotechnik, verbotene Gegenstände sowie Vermummungsutensilien. Insgesamt wurden 15 Verstöße registriert, darunter Vergehen gegen das Cannabiskonsumgesetz (etwa unerlaubter Besitz und Anbau) sowie gegen das Waffengesetz (etwa illegaler Besitz von Schusswaffen und Munition). Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert, sodass sie nicht nach München weiterreisen konnten.
Polizeidirektor Tobias Lehmann leitete die Operation und zeigte sich im Nachhinein zufrieden mit Ablauf und Ergebnis. Die gemeinsamen Sicherheitsmaßnahmen sollten die Sicherheit vor dem hochkarätigen Spiel gewährleisten. Verstöße gegen Drogen- und Waffengesetze wurden dokumentiert, und mehreren Personen wurde die Einreise verweigert. Der Einsatz erfolgte in enger Abstimmung zwischen deutschen und französischen Polizeikräften.






