Roland Kromer wird 85: Ein Leben für Sport, Jugend und Ludwigsburg
Roland Kromer, ein bekannter Sporterzieher, Trainer und langjähriger Kommunalpolitiker in Ludwigsburg, wird am 17. März 85 Jahre alt. Seine jahrzehntelange Arbeit in der Leichtathletik, der Jugendarbeit und der Kommunalpolitik hat in der Stadt bleibende Spuren hinterlassen und wird von Verantwortlichen wie Sportlern gleichermaßen gewürdigt.
Geboren 1941, machte sich Kromer sowohl als Athlet als auch als Förderer von Nachwuchssportlern einen Namen. Als Sprinter erreichte er über 100 Meter eine Zeit von 10,6 Sekunden und gewann mehrfach Landesmeisterschaften. Sein Engagement für den Sport ging jedoch weit über den Wettkampf hinaus: Er engagierte sich ehrenamtlich als Landestrainer für den Württembergischen und den Deutschen Leichtathletik-Verband und arbeitete zudem mit dem SKV Eglosheim zusammen.
Nach seinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg-Stuttgart wechselte er ans Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg, wo er schließlich stellvertretender Direktor wurde. Sein Einfluss wuchs weiter, als er 1971 für die CDU in den Ludwigsburger Gemeinderat gewählt wurde. Über 40 Jahre lang setzte er sich für eine Stärkung der Vereinsarbeit und Jugendförderung ein und initiierte Projekte wie die Kampagne "Sport, Spiel und Spaß", den Ludwigsburger Laufclub sowie das Modell des hauptamtlichen Jugendtrainers in der Stadt.
Kromers Verdienste blieben nicht unbeachtet: Er wurde unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ludwigsburger Bürgermedaille ausgezeichnet. Anlässlich seines 85. Geburtstags würdigte Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht seinen nachhaltigen Einfluss und bezeichnete seine Ratschläge in Sachen Sport und Kommunalpolitik als unverzichtbar.
Kromers Wirken umfasst Leichtathletik, Bildung und öffentliches Engagement und hat die Sportkultur Ludwigsburgs über Generationen geprägt. Zwar sind nicht alle seine Projekte im Detail dokumentiert, doch sein langjähriges Engagement für die Jugendarbeit und das gemeindliche Miteinander wird von der Stadtführung wie von den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin hoch geschätzt.






