20 June 2026, 12:18

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen Arbeitskräftemangel

Eine wachsende Zahl von Unternehmen in Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Mitarbeiter - fast 9 % aller Beschäftigten kommen nicht aus Deutschland

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen Arbeitskräftemangel

Zahl ausländischer Beschäftigter in Sachsen-Anhalt steigt stark an

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In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte im vergangenen Jahrzehnt deutlich erhöht. Allein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 stieg sie um 5.560 auf 68.420 an. Dieser Anstieg spiegelt einen generellen Trend wider: Immer mehr Unternehmen in der Region stellen internationale Mitarbeiter ein.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt um 308 Prozent erhöht. Mittlerweile machen Beschäftigte aus dem Ausland fast 9 Prozent der gesamten Belegschaft aus.

Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Betriebe, die ausländisches Personal beschäftigen, um 3.492 – ein Plus von 43 Prozent. Trotz dieses Wachstums stellen jedoch noch immer fast drei Viertel der Unternehmen in der Region keine internationalen Arbeitskräfte ein. Dennoch beschäftigt mittlerweile jedes vierte Unternehmen ausländische Mitarbeiter, wobei größere Firmen besonders häufig auf internationale Belegschaften setzen.

Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, betont die Bedeutung von Zuwanderung. Er sieht sie als unverzichtbar an, um den Arbeitsmarkt angesichts des demografischen Wandels zu stabilisieren.

Die Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte in Sachsen-Anhalt. Immer mehr Unternehmen stellen internationale Mitarbeiter ein, und ihre Zahl wächst kontinuierlich. Dieser Wandel gilt als entscheidend, um den Fachkräftemangel in der Region zu bekämpfen.

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